amnesty international
 

Zuletzt aktualisiert:
05.01.2012

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Amnesty Journal November 2007: © Amnesty

 

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Urgent Action
22.12.11

Israel und besetzte Gebiete

FAMILIEN DROHT OBDACHLOSIGKEIT

50 BEWOHNERINNEN DES BEDUINENDORFES HADIDIYA

Urgent Action

 

 

Urgent Action
22.12.11

Indien

JUGENDLICHER ERNEUT IN HAFT

MURTAZA MANZOOR, 18 Jahre alt

Urgent Action

 

 

Urgent Action
09.12.11

El Salvador

OPFER ENDLICH ENTSCHÄDIGEN!

MINDESTENS 767 MÄNNER, FRAUEN UND KINDER

Urgent Action

 

 

Briefe gegen das Vergessen

Aserbaidschan

Ruslan Bessonov, Maksim Genashilkin, Dimitri Pavlov

Weitere Infos

Musterbrief

 

amnesty international
Themenkoordinationsgruppe Kinder und Jugendliche

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Um regelmäßig Informationen und urgent actions zu erhalten können Sie sich in unserem e-mail-Verteiler eintragen lassen

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Menschenrechte weltweit

Informationen zu Menschenrechten in anderen Ländern finden Sie auf der Homepage der deutschen Sektion von amnesty international:

www.amnesty.de

 

Willkommen auf der Seite der Themenkoordinationsgruppe Kinder und Jugendliche (Gruppe 2913).

Wir sind eine Gruppe von ai Mitgliedern, die die deutsche Sektion von ai dabei unterstützt, gegen Menschenrechtsverletzungen an Kindern und Jugendlichen aktiv zu werden. Darüber hinaus informieren wir die Öffentlichkeit und die Presse über dieses Thema. Wir arbeiten alle ehrenamtlich und werden dabei von ai MitarbeiterInnen in Deutschland und in London unterstützt.

Unser Gruppenflyer als pdf

Unser Flyer Bildung ist der Schlüssel zur Zukunft als pdf

Amnesty verurteilt Hinrichtung eines Minderjährigen

21. September 2011

Am 21. September ist in der Stadt Karaj in der Nähe Teherans ein 17-Jähriger öffentlich durch den Strang hingerichtet worden.

Der 17-jährige Alireza Molla-Soltani wurde beschuldigt, den "stärksten Mann Irans", einen bekannten Athleten, im Zuge eines Streits erstochen zu haben. Er wurde nun vor Tausenden von ZuschauerInnen auf einem öffentlichen Platz der Stadt gehängt.

Die Hinrichtung von Minderjährigen ist nach internationalem Recht verboten. Iran ist einer der wenigen Staaten, der die Todesstrafe an Minderjährigen vollzieht. Amnesty International sind allein aus diesem Jahr drei Fälle bekannt. Insgesamt hat Amnesty für 2011 bereits über 400 Hinrichtungen in Iran gezählt.

Zum internationalen Communiqué

Jugendlicher Demonstrant in Bahrain umgebracht

31. August 2011

Der 14-jährige Ali Jawad Ahmad al-Shaikh ist im Laufe einer friedlichen Demonstration in Sitra, Bahrain, ums Leben gekommen.

Laut einer örtlichen Menschenrechtsorganisation starb er an einer Kopfverletzung, die durch einen von der Polizei geworfenen Tränengaskanister verursacht wurde.

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Syrien: Amnesty-Bericht dokumentiert 88 Todesfälle in Haft

30. August 2011

© Reuters/Mohamed AzakirTodesfälle in syrischen Gefängnissen haben in schockierendem Ausmaß zugenommen. In einem neuen Bericht dokumentiert Amnesty International für den Zeitraum vom 1. April bis zum 15. August 2011 88 Todesfälle von Häftlingen, die im Zuge der Repression gegen die Protestbewegung verhaftet worden sind. Unter den Todesopfern befinden sich auch 10 Kinder. In mindestens 52 Fällen gibt es deutliche Hinweise auf Folter oder Misshandlung. mehr.

Jugendstrafrecht für 13-Jährigen

Jordan Brown © www.jordanbrowntrust.orgAm 23. August hat ein Strafgericht in Pennsylvania angeordnet, den Fall von Jordan Brown unverzüglich an ein Jugendstrafgericht zu übertragen. Diese Entscheidung schützt Jordan Brown vor lebenslanger Haft ohne Bewährung. Ein solches Urteil hätte gegen internationales Recht verstoßen, da dies ein solches Strafmaß bei zur Tatzeit Minderjährigen verbietet. mehr

Vielen Dank allen, die Appelle geschrieben haben. Weitere Aktionen sind derzeit nicht erforderlich.

In den USA sitzen weit über 2.000 Menschen in Haft, die als minderjährige Straftäter zu einer der härtesten Strafen überhaupt verurteilt wurden - lebenslanger Haft ohne die Möglichkeit vorzeitiger Entlassung, oder wie es auf amerikanisch heißt: "Life Without Parole". mehr

Somalia: Kinder werden Opfer von Kriegsverbrechen

20. Juli 2011

Kinder spielen im Flüchtlingscamp in Dadaab (Kenia): © UNHCR/E. HocksteinKinder und junge Erwachsene sind in Somalia täglich Opfer willkürlicher Gewalt und müssen um ihr Leben bangen. Viele haben in den andauernden Konflikten ihre Familie verloren und sind obdachlos.

Der neu erschienene Bericht Somalia's Children Under Attack von Amnesty International beschreibt anhand von mehr als 200 Zeugenaussagen somalischer Kinder die fortwährenden Menschenrechtsverletzungen im zentralen und südlichen Teil des Landes. Die Kinder berichten unter anderem von Bombardierungen ihrer Häuser und Schulen sowie von öffentlichen Hinrichtungen. Darüber hinaus werden Mädchen und Jungen von der islamistischen al-Shabab-Miliz als Kindersoldaten oder Selbstmordattentäter eingesetzt. mehr.

Schlechte Noten für die slowakische Regierung

27. Juni 2011Roma in einer Sonderschule in Krivany, Slowakei 2010: © 
                    Amnesty

Auch nach einem Jahr im Amt hat die slowakische Regierung entgegen einer Ankündigung die getrennte Unterrichtung von Roma-Kindern nach geringeren Bildungsstandards nicht abgeschafft.

Weitere Informationen zum Thema Recht auf gleichwertige Bildung für Roma-Kinder in Osteuropa finden Sie hier.

Ruslan Bessonov © privatAserbaidschan: Gerechtigkeit für Maksim, Ruslan und Dmitri

Amnesty International ist besorgt, dass drei junge Männer, die als Minderjährige in der Hauptstadt von Aserbaidschan festgenommen wurden, zu Opfern von Folter und anderen Misshandlungen geworden sind.

Desweiteren ist Amnesty darüber besorgt, dass die Verfahren gegen die drei internationale Standards für ein faires Verfahren nicht entsprochen haben.

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Schutz für Kinder in Jammu und Kaschmir

26. Juni 2011

In Kaschmir kann das Leben für Teenager hart sein.

Obwohl nach internationalem Recht Jugendliche unter 18 Jahren als Kinder angesehen werden müssen, inhaftiert die Polizei in Jammu und Kaschmir 16- und 17-jährige Jungen unter denselben Bedingungen wie erwachsene Männer.

Im Januar 2011 wurde zum Beispiel der 17-jährige Murtaza Manzoor ohne Anklage inhaftiert. Er verbrachte fast vier Monate in einem Gefängnis, das nicht für die besonderen Bedürfnisse von Kindern ausgestattet war.

Obwohl Indien sein nationales Jugendstrafgesetz an die UN-Kinderrechtskonvention angepasst hat, wurden die Gesetze im Bundesstaat Jammu und Kaschmir nicht entsprechend überarbeitet.

Murtaza ist nicht der Einzige, der darunter leidet. Viele andere Jungen zwischen 16 und 18 werden wegen der Lücken im Jungendstrafgesetz von Jammu und Kaschmir als Erwachsene behandelt.

Der Ministerpräsident von Jammu und Kaschmir, Omar Abdullah, hat zugegeben, dass in diesem Zusammenhang Reformen nötig sind. Um sicherzustellen, dass diese Reformen in Gang kommen, brauchen wir Ihre Hilfe: Fordern Sie den Ministerpräsidenten dazu auf, das Jugendrecht von Jammu und Kaschmir zu ergänzen.
Ihre Unterschrift kann helfen!

Indien: ZAFFAR SHAFI HAKEEM FREIGELASSEN!

20. Juni 2011© privat

Nachdem indische Medien über die Urgent Action von Amnesty zugunsten von Zaffar Shafi Hakeem berichtet hatten, ist der 19-Jährige am Abend des 18. Juni aus der Polizeihaft entlassen worden. mehr

Noch eine gute Nachricht: Murtaza Manzoor ist am 23. Mai aus dem Gewahrsam der Polizei von Jammu und Kaschmir frei gekommen. mehr

Vielen Dank allen, die Appelle geschrieben haben.

 

Nicaragua: Sexuelle Gewalt gegen Mädchen beenden

Vergewaltigungen und sexueller Missbrauch sind in Nicaragua weit verbreitet. Die Mehrheit der Opfer ist jung und weiblich. Mehr als zwei Drittel der nahezu 9.700 Vergewaltigungen, die zwischen 1998 und 2008 angezeigt wurden, wurden an Mädchen unter 17 Jahren begangen. In fast der Hälfte aller Fälle waren die Mädchen 14 Jahre oder jünger. Die nicaraguanischen Behörden behandeln diese Menschenrechtsverletzungen noch immer nicht mit der Dringlichkeit, die erforderlich wäre.© Amnesty International

Mit der Aktion "Nicaragua: Sexuelle Gewalt gegen Mädchen beenden" möchte Amnesty International erreichen, dass die nicaraguanische Regierung die Opfer von sexueller Gewalt schützt und mit all ihren zur Verfügung stehenden Ressourcen einen nationalen Plan zur Beendigung sexueller Gewalt in Nicaragua entwickelt und umsetzt. Der Plan soll auch Maßnahmen des Opferschutzes enthalten und soll den Opfern Gerechtigkeit und Entschädigung zusichern, damit sie sich ein neues Leben aufbauen können. Außerdem soll Druck auf die nicaraguanische Regierung ausgeübt werden.

Erfahren Sie mehr auf der Webseite der Koordinationsgruppe "Menschenrechtsverletzungen an Frauen".

Geben Sie den Frauen in Nicaragua eine Stimme. Unterschreiben Sie die Online-Petition!

Haiti: Sexuelle Gewalt in Haitis Zeltstädten

11. Januar 2011 - Mädchen und Frauen in Haiti sind auch ein Jahr nach dem verheerenden Erdbeben nicht sicher. So geht es aus einem kürzlich veröffentlichen Bericht von Amnesty International hervor.

Das Erdbeben vom Januar 2010 hat Haiti zerstört. Über 230.000 Menschen starben und 300.000 weitere wurden verletzt. Große Teile von Port-au-Prince und anderer Städte liegen in Ruinen und fast 2 Millionen Menschen wurden obdachlos.

Ein Jahr später leben mehr als 1.050.000 Menschen noch immer in Zeltstädten. Die Lebensbedingungen in den meisten Camps sind erschreckend.

Sexuelle und andere Formen geschlechterbasierter Gewalt waren in Haiti bereits vor dem 12. Januar 2010 weit verbreitet, doch das Erdbeben hat die wenigen Schutzmechanismen, die existierten, zerstört. Frauen und Mädchen, die bereits mit dem Leid und Trauma kämpfen müssen, ihre Angehörigen, Häuser und Lebensgrundlagen iverloren zu haben, leben mit der konstanten Bedrohung sexueller Gewalt in Camps und Zelten, die keine Sicherheit bieten.

Erfahren Sie mehr auf der Webseite der Ländergruppe-Haiti.

Türkei: Alle Kinder haben Rechte!

Seit 2006 sind in der Türkei tausende kurdische Kinder festgenommen und angeklagt worden - nur weil sie an Demonstrationen teilgenommen haben, die laut der Regierung den Terrorismus gefördert haben. Viele haben Gewalt und schwere Verletzungen ihres Rechts auf ein faires und altersgerechtes Verfahren erlebt. Erfahren Sie mehr und beteiligen Sie sich an einer internationalen Webaktion!

Mädchen und Frauen im Jemen: Verurteilt zu Zwangsheirat, Misshandlung und Diskriminierung

Das Leben der Mädchen und Frauen im Jemen ist - besonders in ländlichen Gebieten - geprägt von den Traditionen und den Gesetzen der Scharia. Zusätzlich spielt die extreme Armut eine große Rolle. Aus dieser Situation heraus werden Mädchen oft im Alter von acht Jahren oder jünger mit sehr viel älteren Männern verheiratet. Das Mädchen wird damit zum Besitz des Mannes und erlebt Misshandlungen und Vergewaltigung. Oft erhält es weder von der Familie noch von staatlicher Seite Unterstützung. Durch frühe Schwangerschaften sind die Mädchen und ihre Babys zusätzlich gefährdet. Sie erhalten keine Gesundheitsvorsorge, sind psychisch und körperlich noch nicht ausgereift - eine hohe Müttersterblichkeitsrate im Jemen ist die Folge.

Flyer (pdf, 2.7 MB): Mädchen und Frauen im Jemen

Bericht: Yemen’s dark side: Discrimination and violence against women and girls

Fordern Sie die Stärkung der Rechte von Frauen und Mädchen im Jemen. Sammeln Sie Unterschriften mit dieser Petition.

 

Mahnwache Slowakei: Gleiche Bildung für Roma!

© Tilmann EngelAm 2. September 2010 haben wir, die Amnesty-Themengruppe Kinderrechte, eine Mahnwache organisiert, um die slowakische Regierung an ihre Zusage zu erinnern, die Segregation von Roma-Kindern im Bildungssystem aufzuheben.

An Aktion beteiligten sich neben Amnesty-Mitgliedern auch Schülerinnen und Schüler einer Berliner Schule.

Lesen Sie weiter bei www.amnesty.de

 

Nigeria: Gerechtigkeit für Patrick Okoroafor

Patrick Okoroafor wurde im Mai 1995 mit erst 14 Jahren inhaftiert. Zwei Jahre später wurde er zum Tode verurteilt.

2001 wurde das Todesurteil für "rechtswidrig, null und nichtig" erklärt. Trotzdem bleibt Patrick Okoroafor bis zum heutigen Tag inhaftiert.

Sein Gesundheitszustand "verschlechtert sich täglich", er leidet unter lebensbedrohlichen Asthmaanfällen.

amnesty international verlangt seine sofortige Freilassung.

Werden Sie aktiv!

Beteiligen Sie sich an der Online-Aktion von amnesty.org

 

amnesty international: Eine weltweit tätige Menschenrechtsorganisation

Zeitungsartikel   © ai Im Mai 1961 rief der britische Rechtsanwalt Peter Benenson in mehreren europäischen Zeitungen dazu auf, sich für die Freilassung gewaltloser politischer Gefangener einzusetzen. Aus seinem Appell entstand eine Menschenrechtsorganisation mit weit über einer Million Mitgliedern in mehr als 140 Staaten: amnesty international.

 

amnesty international arbeitet seither für eine Welt, in der die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte und andere internationale Menschenrechtsstandards Wirklichkeit sind, für uns alle, überall und jederzeit.

Um dieses Ziel zu erreichen, decken wir schwere Menschenrechtsverletzungen in aller Welt auf und werden aktiv, wenn Menschen akut bedroht sind.

amnesty international erhebt Einspruch, wo immer schwerwiegende Menschenrechtsverletzungen stattfinden. Durch Menschenrechtsbildung und Kampagnen zur Stärkung des internationalen Völkerrechts verhindern wir Menschenrechtsverletzungen, noch bevor sie entstehen können. Wir können dabei auf das freiwillige Engagement von weltweit fast 2 Millionen Menschen zählen.

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