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Das Recht auf GesundheitBenachteiligung bei der Gesundheitsversorgung Peru hat die höchste Kindersterblichkeit
in ganz Lateinamerika. Schuld daran ist ein Gesundheitssystem, das Frauen aus
ärmeren Bevölkerungsschichten benachteiligt. Genitalverstümmelung "Sei tapfer, wenn es soweit ist. Der Schmerz geht schnell vorbei", versuchten die Frauen des Dorfes Astar (15 Jahre) zu beruhigen. Dann flüchtete sie aus ihrer Heimat Äthiopien.
Grund war ein Eingriff, der im Englischen als Female Genital Mutilation (FGM) bezeichnet wird. Weltweit leben mehr als 130 Mio. Mädchen und Frauen, die an ihren Genitalien verstümmelt sind. Jedes Jahr kommen 2 Mio. Mädchen hinzu, die im Allgemeinen im Alter zwischen 4 und 12 Jahren beschnitten werden.
In fast 30 afrikanischen Ländern, aber auch in Teilen Asiens wird die Beschneidung heute noch praktiziert und meist mit deren kulturellen bzw. religiösen Traditionen gerechtfertigt.
Die Genitalverstümmelung ist die Verletzung des Rechts auf Gesundheit, welches ausdrücklich in Art. 24 der Kinderrechtskonvention verankert ist. Der Begriff "Gesundheit" umfasst dabei das körperliche, psychische und soziale Wohlbefinden. Dies schließt das Recht von Kindern und Jugendlichen ein, nicht misshandelt (auch durch Eingriff Dritter) zu werden, und über ihren eigenen Körper zu entscheiden. Weiterhin umfasst es ein Recht für Kinder auf ein Gesundheitsfürsorgessystem. Zugleich sollen die Staaten sicher stellen, Krankheiten, wie etwa Unterernährung von Kindern, zu bekämpfen. Auch Art. 19 der Kinderrechtskonvention hat das Ziel, Kinder vor körperlicher und seelischer Gewalt, wie etwa der Genitalverstümmelung, zu schützen. | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||